Satire schreiben, die wirklich trifft – ohne dabei selbst getroffen zu werden

Hier lernt man nicht nur, wie man Pointen setzt. Man lernt, wie man durch Humor Gesellschaft spiegelt, ohne dass sich jeder gleich auf den Schlips getreten fühlt. Es geht um Balance, Timing und die Kunst, scharfe Beobachtungen in Text zu verwandeln.

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Wie funktioniert satirisches Schreiben wirklich?

Es beginnt mit Beobachtung. Man schaut genau hin, wo etwas absurd ist – sei es in Politik, Alltag oder Kultur. Dann nimmt man diese Absurdität und überzeichnet sie gerade genug, dass sie auffällt, aber nicht so sehr, dass man sie nicht mehr ernst nehmen kann.

Der Trick liegt im emotionalen Abstand. Man muss nah genug dran sein, um authentisch zu bleiben, aber weit genug weg, um nicht zur Karikatur zu werden. Das ist eine Gratwanderung, die man lernen kann – mit Übung und gutem Feedback.

Franka Eisenhardt Kursleiterin
Franka Eisenhardt
Dozentin für satirische Textformen
Arbeitsplatz eines Satire-Autors mit Laptop und Referenzmaterialien